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Donnerstag, 13. Dezember 2007
Harte Zeiten
Wir haben in der Schule über das Problem gesprochen, ob man die Kinder nur mit Geld durchbringt und glücklich machen kann, also man bracht vom Staat so und so viel Geld zum ein Kind durch zu bringen.
Ich hab alles hautnah Miterlebt wie es ist, denn ich bin in einer grossen Familie aufgewachsen. Ich hab 4 Schwestern, 3 ältere und eine jüngere.
Als wir nach klein waren, hatten meine Eltern nicht viel Gelt. Mein Vater arbeitete 100% als Maler und meine Mutter schaute auf uns Kleinen. Wir wohnten in einer kleinen Wohnung. Als meine Mutter wieder schwanger wurde, mussten wir umziehen. Da wir in einem Kinderreichenquartier wohnten, wollten wir nicht weit weg ziehen.
Ein Haus wurde frei an der anderen Strassenseite.
Meine Eltern kauften es, also so einfach war es nicht gerade wie es tönt, weil wir eben fast kein Geld hatten.
Eine harte Zeit kam auf uns zu. Meine Mutter erzahl mir: “Das Geld war so knapp, ich musste auf vieles verzichten, zbs. konnte ich kein Fleisch essen, ich hab immer geschaut dass es euch gut geht.“
Meine zweit älteste Schwester (Monika) wollte immer bei meiner Mutter schlafen. Und dann gingen sie zusammen Einkaufen. Monika sah ein Kassettenrekorder und wollte ihn unbedingt haben. Doch das Geld war viel zu knapp. Meine Mutter sagte zu ihr, wenn sie schön in ihrem Bett schläft, würden sie ihn kaufen gehen. Super, sie schlief schön in ihrem Bett. Am nächsten Tag gingen sie ihn kaufe. Meine Mutter sagt heute noch, dass das ihr letztes Geld war, dass sie noch hatte für den ganzen Monat, doch was sie versprich hält sie auch.
In der Nacht kam Monika wieder auf, mit dem Kassettenrekorder in der Hand und sagte: "Mami, ich will ihn nicht mehr. Ich möchte lieber wieder bei dir im Bett schlafen."
Als ich in die 2 Klasse ging fing meine Mutter wieder an zu arbeiten. Sie wurde Mitglied in der Schulpflege, gab auch noch Hausaufgabenhilfe und war Abwartin in den 5 Blöcken neben unserem Haus. Doch ihr Traum war immer: Wieder als Krankenschwester zu arbeiten, doch wer schaut auf die Kinder?
Meine Eltern schneideten sich als ich in die 4 Klasse ging. Für uns Kinder war es nicht so ein grosses Problem weil wir unseren Vater eh nicht viel sahen und so.
Meine Mutter suchte sich dann einen Job in der Spitex. Zuerst arbeitete sie 20% und dann immer mehr. Jetzt hat sie die Leitung übernommen in der Spitex und arbeitet dadurch 100% das heisst uns geht es jetzt zum Glück sehr gut.
Mit dem will ich sagen, dass man Kinder auch zufrieden machen kann, ohne viel Geld. Liebe und Zeit ist das wichtigste, nicht das Geld!!!!
Ich hab alles hautnah Miterlebt wie es ist, denn ich bin in einer grossen Familie aufgewachsen. Ich hab 4 Schwestern, 3 ältere und eine jüngere.
Als wir nach klein waren, hatten meine Eltern nicht viel Gelt. Mein Vater arbeitete 100% als Maler und meine Mutter schaute auf uns Kleinen. Wir wohnten in einer kleinen Wohnung. Als meine Mutter wieder schwanger wurde, mussten wir umziehen. Da wir in einem Kinderreichenquartier wohnten, wollten wir nicht weit weg ziehen.
Ein Haus wurde frei an der anderen Strassenseite.
Meine Eltern kauften es, also so einfach war es nicht gerade wie es tönt, weil wir eben fast kein Geld hatten.
Eine harte Zeit kam auf uns zu. Meine Mutter erzahl mir: “Das Geld war so knapp, ich musste auf vieles verzichten, zbs. konnte ich kein Fleisch essen, ich hab immer geschaut dass es euch gut geht.“
Meine zweit älteste Schwester (Monika) wollte immer bei meiner Mutter schlafen. Und dann gingen sie zusammen Einkaufen. Monika sah ein Kassettenrekorder und wollte ihn unbedingt haben. Doch das Geld war viel zu knapp. Meine Mutter sagte zu ihr, wenn sie schön in ihrem Bett schläft, würden sie ihn kaufen gehen. Super, sie schlief schön in ihrem Bett. Am nächsten Tag gingen sie ihn kaufe. Meine Mutter sagt heute noch, dass das ihr letztes Geld war, dass sie noch hatte für den ganzen Monat, doch was sie versprich hält sie auch.
In der Nacht kam Monika wieder auf, mit dem Kassettenrekorder in der Hand und sagte: "Mami, ich will ihn nicht mehr. Ich möchte lieber wieder bei dir im Bett schlafen."
Als ich in die 2 Klasse ging fing meine Mutter wieder an zu arbeiten. Sie wurde Mitglied in der Schulpflege, gab auch noch Hausaufgabenhilfe und war Abwartin in den 5 Blöcken neben unserem Haus. Doch ihr Traum war immer: Wieder als Krankenschwester zu arbeiten, doch wer schaut auf die Kinder?
Meine Eltern schneideten sich als ich in die 4 Klasse ging. Für uns Kinder war es nicht so ein grosses Problem weil wir unseren Vater eh nicht viel sahen und so.
Meine Mutter suchte sich dann einen Job in der Spitex. Zuerst arbeitete sie 20% und dann immer mehr. Jetzt hat sie die Leitung übernommen in der Spitex und arbeitet dadurch 100% das heisst uns geht es jetzt zum Glück sehr gut.
Mit dem will ich sagen, dass man Kinder auch zufrieden machen kann, ohne viel Geld. Liebe und Zeit ist das wichtigste, nicht das Geld!!!!
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